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Eine Kopie ist eine Kopie ist eine Kopie. JumpSet kopiert erfolgreiche Internetkonzepte in Polen.

Moment mal. Die Geschichte hört sich doch irgendwie bekannt an: Ideen, die in bestimmten Märkten gut funktionieren, werden kopiert und in Märkte gebracht, wo man sie bisher noch nicht kannte. Richtig, diese Taktik kennt man nur zu gut von fast allen unserer deutschen Vorzeige-Kopierer, die sich gerne auch einmal etwas feiner als Inkubatoren oder Company Builder bezeichnen. Was spricht also dagegen, dieses Konzept des Kopierens einfach zu kopieren? Nicht viel! Das dachten sich auch Umberto Bailoni und Paul Janowitz und gründeten das Unternehmen JumpSet, mit dem sie international erfolgreiche Konzepte kopieren und auf dem polnischen Markt umsetzen. Und wie es sich gehört, darf natürlich auch eine Groupon-Kopie im Portfolio nicht fehlen. Die ist sogar gar nicht mal unerfolgreich. Was Umberto und Paul zu dieser Idee getrieben hat, welchen Hintergrund sie haben und wie sie den polnischen Internetmarkt einschätzen erklären beide im Interview.

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Thomas Bachem von United Prototype über Web Games, Inkubatoren und unbekannte Märkte

“In erster Linie sehen wir uns als Unternehmer”, sagt Thomas Bachem über die Philosophie hinter seinem neuen Projekt United Prototype, dass er im Oktober 2009 zusammen mit Ibrahim Evsan gestartet hat. Auch vorher waren beide schon zusammen unterwegs, und zwar mit der Video-Plattform sevenload, die sie bereits in 2006 gegründet hatten.

Im Interview spricht Thomas Bachem nun über das erste Projekt bei United Prototype, den Launch eines Online Games, und er erklärt wie man es schafft, sich schnell in einen zunächst völlig unbekannten Markt reinzudenken. Die wichtigsten Tools dabei: Agilität, Flexibilität und eine hohe Motivation der Mitarbeiter. “Am Ende merkt man, dass alle nur mit Wasser kochen!” resümiert Bachem unnötigen Respekt vor den großen und etablierten Playern der Branche.

Außerdem spricht Thomas Bachem über zukünftige Pläne und die Idee, aus United Prototype in einiger Zeit vielleicht einen Inkubator entstehen zu lassen.

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Es ist offiziell: Sarik Weber und Jochen Maaß gründen Hanse Ventures

Zusammen mit zwei Schwergewichten aus der Old Economy gründen Sarik Weber und Jochen Maaß die Hanse Ventures BSJ GmbH. Außer Weber und Maaß, die als operative Geschäftsführer agieren, sind Bernd Kundrun, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Gruner+Jahr und Rolf Schmidt-Holtz, CEO der Sony Music Entertainment als Gründungsgesellschafter mit an Bord. Von der Mischung aus Old und New Economy erhofft man sich ein besonders schlagkräftiges Netzwerk und Synergien aus beiden Bereichen. Finanziell sei man so gut aufgestellt, dass man in den nächsten Jahren sechs bis acht neue Gründungen pro Jahr an den Start bringen könne, sagte Bernd Kundrun bei der gestrigen Pressekonferenz in Hamburg. In die Gesellschaft bringen Maaß und Weber übrigens auch ihre bisherigen Beteiligungen mit ein. Strategisch sehe man sich nicht als Geldgeber, sondern als „Company Builder“, was bedeutet, dass man eher eigene Gründungen durchführen will und nicht in bereits bestehende Konzepte investieren will. Zur Übersicht: Maaß und Weber halten an der Gesellschaft je 37,5%, Kundrun und Schmidt-Holtz halten jeweils 12,5% der Anteile. Allerdings sind sowohl Bernd Kundrun als auch Rolf Schmidt-Holtz dafür auch noch einmal direkt an den bisherigen fünf Gründungen von Hanse Venture beteiligt. Zu den bisher bekannten Gründungen gehören das Kreuzfahrtportal 1000Kreuzfahrtzen, das Übersetzungsbüro TopTranslation, der Autoteile-Preisvergleich Carmio und das Portal Hochzeitsplaza.

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